Ich bin gerade wieder zu Hause angekommen, nachdem ich meinen Freund Stefan besucht habe, der demnächst sein eigenes Hostel eröffnen wird. Wie ich so mit dem Auto die Landstraße entlang fuhr, zwischen Birkenalleen und Weizenfeldern, musste ich an die Hostels denken, in denen ich bisher übernachtet hatte. Einige waren super, einige waren ziemlich abenteuerlich. In diesem Moment des Nachdenkens packte mich wieder das Fernweh. Die kommenden Links sollen Linderung verschaffen. Viel Freude damit!

Zum Sehen und Staunen:

Vincent Urban ist für mich die Nummer 1 der Filmschaffenden, die das meiste Fernweh in mir wecken. Endlich hat er wieder ein unfassbar gutes Video veröffentlicht, welches ich nicht oft genug sehen kann.
Aufnahmen aus dem Land der aufgehenden Sonne: In Japan ‐ 2015.

Eine der verrücktesten Reiseunterkünfte hat Rhianna Lakin gefunden. Wie sieht’s aus ‐ einmal in einem Flugzeug im Wald übernachten?
Diesen Schnappschuss hat sie in Oregon gemacht: Boeing 727.

Noch keine konkrete Idee, wo es dieses Jahr hingehen soll? Dann lass dich einfach von dieser visuell beeindruckenden Zusammenstellung inspirieren. Die New York Times hat für jede Woche im Jahr das perfekte Reiseziel zum Vorschlag: 52 Places to Go in 2016.

Zum Lesen und Träumen:

In der Travel Episode Allein in der Wildnis weckt und nimmt Journalist Dirk Rohrbach zugleich den Traum vom Aussteigerleben in Alaska. Zusammen mit elf Hunden schaufelt, schlägt, sägt, fährt und friert er sich zwei Wochen durch den hohen Norden Amerikas. Außergewöhnliche Erlebnisse bei ca. minus 20 Grad Celsius.

Gerade wieder aus der Versenkung aufgetaucht und zurück in meinem Bücherregal: Through the Lens: National Geographic Greatest Photographs.
Ein Bildband, den ich dir unbedingt ans Herz legen muss. Jedes Jahr überraschen die Fotografen von National Geographic auf’s Neue und in diese wunderbare Ausgabe stellt ein ausgezeichnetes Best Of dar.

Ein Held meiner Kindheit ist vor Kurzem 85 Jahre alt geworden. Janosch fand und findet für mich immer die perfekten Worte, um die komplexen Windungen des Lebens einfach und verständlich zu beschreiben. Gleichzeitig sind seine Geschichten so vielseitig und tiefgründig. Für die Welt hat er ein schönes Interview zu Panama, Hängematten und seinem Kritzel‐Stil gegeben: „Kein Gott und kein Schnaps, alles vorbei„.