Nach dem ersten Bissen verfalle ich in eine Art Trance.

Die einsetzende Dämmerung lenkt meinen Blick in ein blauorangenes Zwielicht, der wacklige rosa Plastikhocker unter mir verwirrt mein Gleichgewichtsgefühl und das Geruchsgemisch aus gezupftem Entenfleisch, Kohl und Teigtaschen raubt mir die Sinne. Es ist, als würde ein Nervengift von der Zunge aus in mein Hirn kriechen, um dort jeden sich formenden Gedanken im Keim zu ersticken. Die repetitiven Bewegungen meiner Umgebung formen sich zu einem Schema: Das Schlurfen von Latschen, das Schlürfen von Suppe aus hunderten Mündern, das Schleifen der kleinen Plastikhocker auf dem zerlebten Gehweg. Weiterlesen